Auf dem Bett, im Vierfüßlerstand, sehr langsam „Katze“ und „Kuh“ mit winzigem Bewegungsradius. Ein Atemzug pro Position, maximal sechs Wiederholungen. Blick zum Kissen, nicht zur Decke. Danach eine lange Ausatmung in das weiche Laken. Diese kontrollierte Mini‑Bewegung löst Rücken‑Spannung und lädt den Körper ein, schwerer zu werden. Perfekt für zappelnde Beine am Abend.
Rolle dich zur kleinen Kugel ein, halte kurz, atme aus, und entrolle dich in die Dehnung, als würdest du den Tag aus dem Körper schieben. Zwei bis drei Runden genügen. Das Wechselspiel aus Druck und Weite vermittelt Grenzen und Freiheit zugleich. Beende mit stillen Händen auf dem Bauch, spüre die Wärme. So setzt Ruhe sich tiefer fest.
Schüttle Arme und Hände zehn Sekunden mikrobeweglich aus, als würden Sterne herunterrieseln. Dann stoppe abrupt, lausche dem Nachklingen. Wiederhole einmal. Dieses kurze „Reset“ entlädt Restnervosität, ohne Puls zu treiben. Die plötzliche Stille danach wird intensiver wahrgenommen und lädt zum Sinken ein. Abschließen mit einem Gähnen, auch künstlich, vertieft den Entspannungsimpuls erstaunlich zuverlässig.
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