Stellt euch vor, ihr seid Drachen, die warmen Nebel ausstoßen. Vier Sekunden ein, vier halten, sechs aus. Zählt gemeinsam leise, zeichnet den Atem mit dem Finger in die Luft. Diese einfache Übung beruhigt, beugt Frust vor und schärft Fokus. Danach passt ein kurzes Sprach- oder Zahlenrätsel deutlich besser. Wiederholt den Ablauf täglich, gebt ihm einen Namen und lobt konsequent die Teilnahme. So entsteht spielerische Selbstregulation im Taschenformat.
Nehmt euch eine Minute, in der jede Person zwei Dinge nennt, für die sie heute dankbar ist. Klein zählt: ein warmes Getränk, ein lustiger Aufkleber, ein freundlicher Blick. Dankbarkeit richtet Aufmerksamkeit auf Ressourcen und stärkt Resilienz. Schließt die Runde mit einem gemeinsamen Satz ab, der Mut macht. Dieses Mikro-Ritual lässt sich überall durchführen, verbindet Generationen und schafft eine wohlwollende Basis, auf der Lernen leichter fällt und Streit seltener eskaliert.
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